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Haushalts-Energieverbrauch

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Verbrauch in privaten Haushalten

 

Laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wurden in einer repräsentativen Studie im Jahr 2005 mehrere tausend Haushalte nach ihrem Energieverbrauch befragt. Das Ergebnis: Gesamt haben private Haushalte 2005 rund 2 .609 PJ an Energie verbraucht (ohne Pkw-Nutzung). Beinahe 37 Prozent der Haushalte sind an die Erdgas-Versorgung angeschlossen. Solarkollektoren besaßen 4,9 Prozent der Befragten, der Anteil der Haushalte mit Fotovoltaikanlagen und Wärmepumpen lag bei 1,8 bzw. 2,4 Prozent, und Holzpelletheizungen waren mit einem Anteil von etwa 2,2 Prozent vertreten.

 

Das ist ein Ergebnis der Studie "Erhebung des Energieverbrauchs der privaten Haushalte für das Jahr 2005", die vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI Essen) und forsa im Auftrag des BMWi durchgeführt wurde.

Im Rahmen der Studie wurde - ausgehend von einer Nettostichprobe mit 6.533 Haushalten des forsa.omninet-Panels - der Verbrauch dieser Haushalte an einzelnen Energieträgern jeweils separat auf die Grundgesamtheit aller privaten Haushalte in Deutschland hochgerechnet.

Entsprechend der zunehmenden Bedeutung neuer Technologien wurde zudem die Nutzungshäufigkeit von Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen, Solarkollektoren und Holzpelletsheizungen ermittelt. Zur Erfassung der tatsächlichen Verbreitung dieser vier Technologien wurde zusätzlich zur Befragung der Haushalte des forsa.ominet-Panels eine Telefonbefragung durchgeführt, die auf einer Stichprobe von mehr als 80.000 Haushalten beruht. Daraus konnte ein sehr zuverlässiges Bild über die Nutzungshäufigkeit dieser Technologien gewonnen werden.

Danach leisten Heizöl (728 PJ) und Erdgas (957 PJ) den größten Beitrag zur Energieversorgung der Haushalte, mit einigem Abstand gefolgt von Strom (rund 476 PJ). Die Holzprodukte Pellets, Hackschnitzel und Briketts sowie das vor allem verwendete Stückholz ergeben zusammengenommen einen Verbrauch von etwa 227 PJ. Da die privaten Haushalte den mit Photovoltaikanlagen erzeugten Strom in aller Regel nicht selbst verbrauchen, sondern ins allgemeine Netz einspeisen, hat die Solarstromerzeugung privater Haushalte nichts mit deren Energieverbrauch zu tun. Für die Solarstromerzeugung führt die Hochrechnung zu einem Wert von etwa 2 PJ. Mit 1.599 Petajoule entfielen nach den Schätzungen der Forscher etwa 38 Prozent des gesamten Energiebedarfs privater Haushalte auf die private Pkw-Nutzung. Der Gesamtbedarf der deutschen Haushalte 2005 lag somit bei 4.208 Petajoule.

Der Anteil der Raumwärme betrug 2007 etwa 72 Prozent, Warmwasser etwa 12 Prozent, Haushaltsgeräte inklusive Kommunikation etwa neun Prozent, Kochen, Trocknen und Bügeln etwa fünf Prozent, Beleuchtung etwa zwei Prozent. Absolut wurden für Raumwärme 495 Milliardden (Mrd.) kWh Energie aufgewendet, für Warmwasser 81 Mrd. kWh, für Haushaltsgeräte und Kommunikation 60 Mrd. kWh, für Kochen, Trocknen und Bügeln 34 Mrd. kWh und für Beleuchtung 11 Mrd. kWh.Der Anteil der Raumwärme betrug 2007 etwa 72 Prozent, Warmwasser etwa 12 Prozent, Haushaltsgeräte inklusive Kommunikation etwa neun Prozent, Kochen, Trocknen und Bügeln etwa fünf Prozent, Beleuchtung etwa zwei Prozent. Absolut wurden für Raumwärme 495 Milliardden (Mrd.) kWh Energie aufgewendet, für Warmwasser 81 Mrd. kWh, für Haushaltsgeräte und Kommunikation 60 Mrd. kWh, für Kochen, Trocknen und Bügeln 34 Mrd. kWh und für Beleuchtung 11 Mrd. kWh.Anteil verschiedener Nutzungen am Energieverbrauch in Haushalten 2007

Die vorherige Studie im Jahr 2003 lieferte auch noch weitere interessante Einzelergebnisse. So verbrauchten Haushalte in Ostdeutschland im Schnitt rund acht Prozent weniger Strom als westdeutsche Haushalte. Nach Ansicht der Autoren liegt dies zum Teil in der umfangreicheren Ausstattung westdeutscher Haushalte mit Elektrogeräten und zum Teil im Verbrauchsverhalten begründet. So war Kochen mit Strom in ostdeutschen Haushalten etwas weniger verbreitet als in westdeutschen. Bei den Geräten waren es vor allem Nachtspeicherheizungen und Klimaanlagen, die den Stromverbrauch eines Haushalts in die Höhe treiben. Insgesamt nutzte 2003 knapp ein Drittel der Haushalte Strom zumindest gelegentlich zu Heizzwecken.

Neuere Zahlen des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2007 zeigen, dass sich die Entwicklung fortsetzte. Der Energieverbrauch privater Haushalte sank von 2000 bis 2007 um 10,9 Prozent, bereinigt um Temperaturschwankungen und Veränderungen der Lagerbestände. Von 2006 bis 2007 sank der bereinigte Energieverbrauch um 2,9 Prozent.

Das Bild zeigt Grafisch die Verbrauchsveränderung verschiedener Primärenergieträger in deutschen Haushalten von 2000 bis 2007: Heizöl (- 32,7 Prozent), Kohlen (- 28,1 Prozent), Erdgas (- 8,4 Prozent) Strom (+8,0 Prozent) von sonstigen Energieträgern, vor allen Dingen Energiträger aus Holz (+ 20,4 Prozent). Entwicklung des Verbrauchs verschiedener Energieträger in Haushalten von 2000 bis 2007

Die Zahlen zeigen auch eine Änderung der Energieträger an: Der Verbrauch von Heizöl (- 32,7 Prozent), Kohlen (- 28,1 Prozent) ist besonders stark gesunken, aber auch Erdgas hatte einen Rückgang zu verzeichnen (- 8,4 Prozent). Gestiegen ist der Verbrauch von Strom (+8,0 Prozent) und von sonstigen Energieträgern (+ 20,4 Prozent).  Letztere bestehen vor allen Dingen aus Energieträgern aus Holz (Scheitholz, Holzbriketts, Hackschnitzel, Pellets).

Auffällig ist der Rückgang der Energie für Raumwärme (-16 Prozent von 2000 bis 2007). Trotz steigender Zahl der Haushalte und gestiegener Wohnfläche wurde durch einen stark rückgängigen Verbrauch pro Quadratmeter (- 21 Prozent) ein insgesamt rückgängiger Verbrauch erreicht. Der Rückgang kann sowohl einer verbesserten Wärmedämmung und Heiztechnik, als auch durch Einsparungen der Haushalte wegen der gestiegenen Heizkosten geschuldet sein.  Zwischen 2000 und 2008 stiegen die Energiepreise für Verbraucher um 64,5 Prozent. Das legt den Schluss nahe, dass ein hoher Anteil der Verbrauchsverringerungen auf Verhaltensänderungen zurückzuführen ist.

Allerdings gab es auch Verbrauchssteigerungen, und zwar für die Bereiche Kochen und Bügeln (+ 19, 2 Prozent) und für Kommunikation (+ 12Prozent). Hintergrund dieser Steigerung ist die höhere Anzahl an Hausgeräten und an Haushalten.

 

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

 

 

 

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