Energieverbrauch Deutschland

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Deutscher Energieverbrauch - Zahlen Daten und Fakten

Trotz des deutschen Wirtschaftswachstums ist der Primärenergieverbrauch in Deutschland seit dem Jahr 1990 zurückgegangen. Damit ist Deutschland im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Ländern, in denen der Primärenergieverbrauch im Verhältniss des wirtschaftlichen Wachstums mit ansteigt vorbildlich. Die Schwankungen um die Senkungsrate des Primärenergieverbrauchs sind Witterungsbedingt. In kalten Wintern steigt der Verbrauch deutlich an Deshalb ist auch der Primärenergieverbrauch 2008 gegenüber dem Vorjahr um 2% auf 3.906.114GWh gestiegen. Grund für die stetige Senkung des deutschen Primärenergiebedarfs ist laut dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie die ständige Verbesserung der Energieeffizienz in Deutschland, die zu einer fortschreitenden Entkopplung von Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch geführt hat.

Heute braucht man für die Produktion einer Einheit an Wirtschaftsleistung (in Form des Bruttoinlandsprodukts) ca. 15 Prozent weniger an Energie noch 1990 - ein signifikanter Beleg für den technologischen Fortschritt in der Energiewirtschaft, aber auch für die sparsamere und rationellere Energienutzung. Deutschland ist zur Deckung des Energiebedarfs in starkem Maße auf Energieimporte angewiesen. Hierzulande gibt es lediglich bei Stein- und Braunkohlen größere inländische Vorkommen an Primärenergieträgern. Deren Ausbeutung ist jedoch seit Jahren rückläufig. Dies gilt ebenso für die Nutzung der relativ geringfügigen Erdgas- und -ölfelder in Deutschland. Langfristig zunehmen wird jedoch die Bedeutung der heimischen erneuerbaren Energien, so das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

 

 

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