Brennstoffzellen-Heiztechnik
Kleinwindanlagen
Das Infoportal
für Brennstoffzellen
und Erneuerbare Energien

Bis zu 4 Angebote von Fachfirmen aus Ihrer Region - Ihr Preisvergleich

Angebote Preisvergleich anfordern

 

Jetzt auf das entsprechende Thema klicken
und Angebote für einen Preisvergleich erhalten!

Kleinwindanlagen

E-Mail Drucken PDF

Kleinwindanlagen kleinwindanlage

 


Die Windenergie ist in Deutschland ein wichtiger Baustein unserer Energieversorgung geworden. Der Anteil der Windenergie am Netto-Stromverbrauch nähert sich den 8 Prozent. Immer leistungsfähigere Anlagen ernten auf immer höheren Hoch-Türmen immer mehr Strom. In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Leistung von Windkraftanlagen verzehnfacht.

Nachdem Großanlagen ihren globalen Siegeszug angetreten haben, setzen sich nunmehr auch kleiner Windenergieanlagen (Kleinwindanlagen, KWEA) auf dem Markt durch und das nicht nur in Deutschland. Die Nachfrage an Kleinwindanlagen, KWEA ist größer denn je. Die Einsatzbereiche sind sehr umfassend, angefangen in Netzfernen Gebieten, in denen kleiner, kostengünstige Windturbinen ein Mindestmaß an elektrischer Grundversorgung beispielsweise für ein Wärmepumpe sicherstellen. Weitere Beispiele sind Urlaubsregionen, abseits gelegene Ferienhäuser, Aussiedlerhöfe oder Forschungsstationen aber auch als Geldanlage kann sich eine Kleinwindanlage als sinnvolle Investition rausstellen.

 

 

Was sind Kleinwindanlagen?

Obwohl so manche Kleinwindanlage alles andere als klein zu sein scheint, definiert der BWE (Bundesverband für Windenergie e.V.) Alle Windkraftanlagen (Windräder) unterhalb einer Leistungsgröße von 100kW als Kleinwindanlagen.

 

 

 

Für das normale Wohnhaus sollte man eher in Dimensionen bis max. 30 kW denken. Hier zieht auch das EEG die Grenzen für den "Hausanschluss als wirtschaftlichsten Anschlusspunkt".
Die Definition von Kleinwindanlagen wird durch die IEC-NORM 61400-2:2006 („design requirements for small wind turbines“) vorgegeben. Alle Windenergieanlagen deren überstrichene Rotorfläche kleiner ist als 200 m² bei 350 W/m² gelten nach dieser Norm als kleine Windenergieanlagen. Daraus ergibt sich eine max. Leistung von 70 Kilowatt. Der Turm ist in der Regel nicht höher als 20 Meter. Bei den derzeit marktgängigen Anlagen liegt die Leistung in der Regel bei zwischen 5 und 10 kW.
 

kleinwindanlagen

Bild: Easywind

 

Wie viel Energie erzeugt eine Kleinwindkraftanlage?

Kleinwindkraftanlagen gibt es beinahe in jeder Leistungsgröße. Es ist zu beachten, dass es sich bei den angegebenen Leistungen um die Nennleistung bei einer bestimmten Wind-Geschwindigkeit handelt, meist bei 8-12 m/s. Häufig wird diese Nennleistung auch für höhere Windgeschwindigkeiten angegeben, die allerdings meist gar nicht erreicht werden. Für die meisten Kleinwindanlagen-Betreiber sind Leistungen bei Geschwindigkeiten von 4-12 m/s interessant.

Die alte Glühlampe verbrauchte meist zwischen 60 und 100 Watt. Läuft also eine 500 Watt Windkraftanlage konstant, was normaler Weise nicht der Fall ist, so könnte man damit 5-8 Glühlampen betreiben. Bei der Nutzung von Energiesparlampen mit 10-20 Watt könnte man also bis zu 50 Stück betreiben.

 

Wichtige Fragen in Punkto Genehmigung

  • Wer hierzulande eine Kleinwindanlagen plant, bekommt es mit einer uneinheitlichen Genehmigungspraxis zu tun. Die Bundesländer haben keine gemeinsame Regelung und in den örtlichen Baubehörden betreten Antragsteller häufig Neuland. Erschwert wird die amtliche Prüfung durch fehlende Qualitätsstandards der Anlagen
  • Formal sind auch die „Kleinen“ bauliche Anlagen im Sinne von § 29 des Baugesetzbuches (BauGB). Zu beachten sind außerdem die Bestimmungen der Technischen Anleitung (TA) Lärm sowie die Bestimmungen hinsichtlich Immissionen (Bundes-Immissionsschutzgesetz, BImSchG) und Schattenwurf.
  • Nordrhein-Westfalen legt in seinen „Grundsätzen zur Planung und Genehmigung von Windkraftanlagen“ fest, dass für alle Windkraftanlagen ein Baugenehmigungsverfahren durchzuführen ist - unabhängig von ihrer Leistung. Eine Umweltverträglichkeitsprüfung ist bei Anlagen bis 50 Meter Gesamthöhe dagegen nicht erforderlich
  • Laut einem Urteil des Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht (29.04.2008) dürfen landwirtschaftliche Betriebe auch außerhalb der für Windenergieanlagen ausgewiesenen Flächen in Flächennutzungs- und Regionalplänen Windräder aufstellen, sofern sie den  überwiegenden Teil des erzeugten Stroms im eigenen Betrieb nutzen

Ab wann benötigt man eine Baugenehmigung?

Es kommt sehr auf die Windgeschwindigkeitan. Eine Verdoppelung der Windgeschwindigkeit bringt den achtfachen Stromertrag! Deshalb kommt es auch bei Kleinanlagen auf Höhe an – gerade dort, wo es hügelig ist. Doch wer mit einer Kleinwindanlage in die Höhe will, sollte die Baubehörden und die Nachbarn frühzeitig in seine Pläne einweihen. Die Tatsache, dass die Regelungen von Bundesland zu Bundesland differieren macht die Sache nicht einfacher. Es ist in jedem Fall ratsam, sich mit dem für sie zuständigen Bauamt in Verbindung zu setzen, um böse Überraschungen zu vermeiden. Das Amt kann ihnen Auskunft geben, ob sie eine Baugenehmigung benötigen und wenn ja, was sie dazu vorlegen müssen. In einigen Bundesländern dürfen zwar bis 10 m hohe KWEA ohne spezielle Genehmigung aufgestellt werden. Dennoch raten Experten dazu, die zuständigen Behörden in Kenntnis zu setzen, als auch mit den Nachbarn zu sprechen und diesen zu erklären, dass weder Belästigungen noch Gefahren von der Anlage ausgehen werden. Dazu gehört unter anderem ein Nachweis, dass der Mast auch starken Stürmen widerstehen wird. Denn schon bei vergleichsweise geringen Rotorflächen reißen Tonnenkräfte an Material und Fundament.

Statische Gutachten sind umso dringender geboten, je größer und höher die Anlage ausgelegt ist. Zusätzlich sollte schon im Vorfeld geklärt werden, wie laut es wird. Auch im eigenen Interesse. Denn während kleine Anlagen durchaus auf dem Hausdach oder per Mast an der Hauswand fixiert werden können, verbietet sich dies bei größeren Anlagen schon wegen der auftretenden Schwingungen. Fragen Sie auch den Hersteller, falls sie sich bereits für eine Anlage entschieden haben.

Wenn alle Hürden der Anlagen- und Standortwahl sowie der Abstimmung mit Nachbarn und Behörden genommen sind, stellt sich die Frage der Stromeinspeisung. Wenn der Ertrag ganz oder teilweise ins Netz fließen soll, muss die stark schwankende Spannung des Windstroms elektronisch synchronisiert werden. Laien sollten sich gar nicht erst daran versuchen, ihren Wechselrichter entsprechend zu programmieren. Denn das funktioniert nur auf der Basis von exakten Messungen und Erfahrung. Empfehlenswert sind im Übrigen Wechselrichter, die bei Spannungsspitzen oder im Fall von Störungen im Netz den Generator abschalten. Auch hier sollten Experten zur Lösungen hinzugezogen werden.

Unterm Strich kommen für Kleinwindanlagen oft Kosten um 3.000 € pro Kilowatt zusammen. Beim Bau großer Windparks liegen die Preise pro kW etwa bei 1.600 €. Leider werden Große Windparks mit dem gleichen Satz wie kleine Windkraftanlagen vergütet. In seiner Stellungnahme zum neuen EEG hatte der BWE vorgeschlagen, KWEA bis 10 kW gesondert zu behandeln. Schon mit einer am Endverbrauchertarif (etwa 20 Eurocent) orientierten  Vergütung hätten sie in windreichen Gegenden das Zeug, verbrauchernah und zu vergleichsweise niedrigen Kosten ein erhebliches zusätzliches Energiepotenzial zu heben. Spanien, Italien, Großbritannien und die USA machen es vor, hier wird der Kleinwindanlagen-Markt durch Investitionszuschüsse, erhöhte Einspeisevergütungen und andere finanzielle Anreize angekurbelt. Wir hoffen, dass hier noch einiges passieren wird!

Hersteller von Kleinwindanlagen sind z.B.:

  • Easywind GmbH aus Langenhorn   
    • www.easywind.org
  • WES energy GmbH aus St. Michaelisdonn in Schleswig Holstein  
    • www.wes-energy.de
  • Braun Windturbinen GmbH aus Nauroth im Westerwald                          
    • www.braun-windturbinen.com
  • AEOLOS WIND ENERGY, LTD Ein Hersteller aus London                             
    • www.windturbinestar.com
  • alphasolaris mobile aus 26725 Emden                  
    • www.alphasolaris.de
  • Dr. Laackman Industrievertretungen e.K. aus 51467 Bergisch Gladbach   
    • www.dein-windwerk.de
  • Heyde Windtechnik aus 01744 Dippoldiswalde    
    • www.heyde-windtechnik.de
  • Windependence aus 50823 Köln                         
    • www.windependence.de
  • Bornay Wind Turbines aus Spanien                      
    • www.bornay.comm
  • Silent Future Tec aus Arbing                                
    • www.silentfuturetec.at
  • Ampair Energy Limited                                         
    • www.ampair.com
  • Gödecke Energie- und Antriebstechnik GmbH       
    • www.aerocraft.de
  • PSW Energiesysteme GmbH                                  
    • www.psw-energiesysteme.com 
  • Proven Energy Ltd.                                              
    • www.provenenergy.com
  • Siliken Wind                                              

Verbände, Vereine und Institutionen:

BWE (Bundesverband für Windenergie e.V.)

Bundesverband Kleinwindanlegen e.V.

 

 


 

 

Angebot über eine Windkraftanlage anfordern - Preisvergleich

Vergleich-Button

 

 


 

 

Zurück

Werbung

Suchen

Solarrechner

Photovoltaikrechner, Solarrechner

Anzeigen

Holzpellets

Holzpellets Preis

Pelletspreis berechnen und den günstigsten Anbieter finden.
Pellets Preise

Ihr Eintrag

Kostenlos ins Verzeichnis eintragen.

 

 

Wir möchten uns an der Stelle dafür entschuldigen, dass die Informationen teilweise nicht korrekt, nicht auf dem neusten Stand sind. Wir sind derzeit damit beschäftigt alle Seiten neu aufzubauen und alle Informationen zu überarbeiten. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

© Michael Hilß, Brennstoffzellen-heiztechnik.de
All rights reserved.