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Steuervorteile Photovoltaik

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Steuervorteile einer Photovoltaikanlage

 

Muss man als Photovoltaikanlagen-Betreiber ein Gewerbe anmelden?

 

Auch wenn das Erzeugen und Einspeisen von Sonnenstrom grundsätzlich eine unternehmerische Tätigkeit ist, muss laut der  Gewerbeverordnung nicht unbedingt ein Gewerbe angemeldet werden.

Da das Einspeisen ins öffentliche Stromnetz nur eine Geschäftsbeziehung mit dem EVU (Stromanbieter)voraussetzt und damit keine Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Waren- und Dienstleistungsverkehr (was es durch Gewerbeordnung ja zu überwachen gilt) stattfindet, zählen die Erträge aus der Photovoltaikanlage normalerweise als Bagatelle. Nach der Gewerberecht-Arbeitstagung (Regierung von Niederbayern und Stadt Landshut) vom 19.7.2000 liegt für Betreiber von Photovoltaikanlagen,  keine Pflicht für ein Gewerbe vor.

Auch das Finanzamt schreibt hier keine Gewerbeanmeldung vor:
Gewerbesteuer, fällt je nach Gewinn (bzw. ab 24.000 Euro) erst bei größeren Anlagen (ab ca. 70 kWp) an.

Die gewerbliche Zuordnung einer Photovoltaikanlage ist für die Umsatzsteuer unwichtig. Wenn aufgrund einer abgegebenen USt-Voranmeldung oder -Erklärung vom Finanzamt ein Fragebogen zur Gewerbeanmeldung Ihnen zugesandt wird, so werden darin nur die Daten für die steuerliche Grunderfassung erfragt. Bei der Einkommensteuer werden die PV-Einnahmen generell den gewerblichen Einkünften zugerechnet (d.h. ohne Gewerbeanmeldung).

Sind Betreiber von Photovoltaikanlagen dennoch umsatzsteuerpflichtig?

Sie sind als Betreiber einer Photovoltaikanlage dann umsatzsteuerpflichtig, wenn Sie mindestens die Hälfte des erzeugten Stroms einspeisen! Dies ist bei einer Netzgekoppelten Anlage höchst wahrscheinlich.


Wenn Sie mit Ihrer Photovoltaikanlage einen Jahresumsatz unterhalb von 16.250,- € haben Sie die Möglichkeit, sich von der Umsatzsteurpflicht befreien zu lassen, verzichten damit aber auch auf Vorteile des Vorsteuerabzugs.

 

Vorteile der Umsatzsteuerpflicht für Photovoltaikanlagen-Betreibe

Als umsatzsteuerpflichtiger Betreiber einer Photovoltaikanlage, müssen Sie 19% Steuern an das Finanzamt abführen. Wobei die Einspeisevergütung nach EEG ein Nettobetrag ist, dass heißt für Sie, dass die Netzbetreiber der Ihre Vergütung zahlt zusätzlich die Mehrwertsteuer bekommen (z.B. (39,14 Cent + 19% Mwst.in 2010). Diese geht dann ans Finanzamt.

Alle Angaben sind ohne Gewähr!

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Und dennoch gibt es Vorteile!
Mit der Umsatzsteuerpflicht haben Sie das Recht, die Mehrwertsteuern aller geleisteter Ausgaben und Betriebskosten vom Finanzamt zurückerstattet zu bekommen - also Anlagen- und Betriebskosten. Das bedeutet, dass die Investitionssumme für Ihre Anlage um fast 19% sinkt.


    • UMSt.Erklärung 1. Jahr "Beispiel":
Abzuführende Mwst. aus Stromverkauf:
-212,20 €
Mwst. die Sie erstattet bekommen:
Aus Anlagenkauf (19% von 40.000€)
+7.600,00€
Wartung
+50,00€
Zählergebühr
+10,20€
_________________________________ _________
Erstattung vom Finanzamt
7.448,00

 

Alle Angaben sind ohne Gewähr!

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Erklärung zur Abschreibung einer Photovoltaikanlage ?

Die Investitionskosten werden auf die Abschreibungsdauer verteilt. Die für eine Photovoltaikanlage festgelegte Abschreibungsdauer beträgt 20 Jahre. Nach 20 Jahren habe ich dann also die Photovoltaikanlage abgeschrieben. Dies kann linear oder degressiv erfolgen:

Lineare Abschreibung
hier wird jedes Jahr der gleiche Wert steuerlich geltend gemacht - und zwar 5% der Investitionskosten (5% x 20 Jahre = 100%).

Degressive Abschreibung
Hier dürfen maximal 15% vom Anlagenwert abgeschrieben werden! Im Folgejahr wiederum 15% vom Restwert. Der Abschreibungsbetrag ist anfangs also höher als bei der linearen Abschreibung bleibt aber nicht konstant sondern sinkt jedes Jahr.

Sonderabschreibung nach §7 EStG
Innerhalb der ersten 5 Jahre können 20% Sonderabschreibung genutzt werden. Voraussetzung ist eine Ansparabschreibung im Jahr vor der Anschaffung.

Alle Angaben sind ohne Gewähr!

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