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Photovoltaikversicherung

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Was sollte in einer Photovoltaikversicherung enthalten sein?

Zusammenfassung der wichtigsten Kriterien für eine Photovoltaikversicherung!photovoltaik Versicherung

Zunächst sollte jede Photovoltaikanlage vor Witterungseinflüssen wie Hagel, Sturm und Blitzschlag abgesichert sein.

Noch häufiger entstehen Schäden durch Überspannung oder Kurzschluss, die auf entfernte Blitzeinschläge und die Ausbreitung über das Stromnetz zurückzuführen sind.

Unser Tipp: Die oben aufgeführten Punkte sollte das absolut mindeste Sein was mit versichert sein muss!

Weiter ergibt sich in Abhängigkeit von der Montageart, dem Standort und der Anlagengröße, die Notwendigkeit auch zusätzliche Risiken abzusichern, die in einer gewöhnlichen Allgefahrenversicherung mit unbedingt inbegriffen sind.

Je nach dem wo genau sich das Objekt befindet, könnte eine Absicherung gegen Marderschäden oder manchmal sogar gegen Waschbärenschäden durchaus wichtig sein. In einem solchen Fall auf alle Fälle entweder marderfeste Kabel oder die Kabel in Kabelkanälen verlegen lassen!

 

Oft gibt es prämienmindernde Ausschlüsse

Die Photovoltaikmodule können nicht durch Leitungswasser beschädigt werden, anders könnte es bei den Wechselrichtern sein, obwohl die häufig spritzwassergeschützt oder gar für die Montage im Außenbereich geeignet sind. Unabhängig von einem Ausschluss von Leitungswasserschäden sind Schäden die durch Hang-, Grund- und Flusswasser in der Allgefahrenversicherung weiterhin mit versichert.

Mit zunehmender Anlagengröße wächst die Sinnhaftigkeit einer Ertragsausfall Versicherung. Bei einer Anlagen Größe von 4-8 kWp ist eine Mitversicherung des Ertragsausfalls nicht unbedingt notwendig, bei einer Anlagengröße ab 9-13 kWp ist es sinnvoll den Ertragsausfall mit zu versichern und ab 14 kWp sollte man diesen unbedingt mitversichern.

Beispiel: Anlagengröße 8 kWp, die Anlage fällt für 2 Wochen aus. Der Ausfall beträgt etwa 120-240€

Wobei man sagen muss, dass die häufigste Ursache für einen Ausfall der Wechselrichter ist und wenn der ausfällt ist ja meist nur ein Teil der Anlage betroffen!

Achtung: Um bei einem Ertragsausfall eine realistische Erstattung fordern zu können, empfiehlt es sich ein Ertragsergebnis zugrunde zu legen.

 

Eine Diebstahlversicherung ist vor allem dann Vorteilhaft, wenn das Dach gut erreichbar ist. Gerade bei Dächern mit niedriger Traufhöhe und bei Gebäuden die nicht innerorts gebaut sind. Direkt in einem Wohngebiet ist wohl kaum von Diebstahl auszugehen! Zudem gibt es diebstahlhemmenden Montagesysteme und eine Ertragsüberwachung mit SMS- Benachrichtigung!

Ein Ausschluss des Feuerrisikos ist unter keinen Umständen empfehlenswert!

 

Es ist weiter nicht zu empfehlen ihre Solarstromanlage über eine Versicherung mit Deckungslücken (z.B. Wohngebäude-Vers.) abzudecken und die Deckungslücken mit 2. Versicherungen (Allgefahrenversicherung mit beispielsweise Ausschluss von Sturm, Hagel usw.)  zu schließen! Eine solche Kombination zweier Versicherungen wird sicher teurer und hat keinerlei Vorteile!

 

Macht eine Betreiberhaftpflicht Sinn?

Für den Schaden, hervorgerufen durch Ihre Photovoltaikanlage, der an fremden Eigentum, fremden Vermögen oder/und an fremden Personen,  entstehen kann, wird eine Betreiberhaftpflichtversicherung benötigt. Sollten Sie bereit eine Betriebshaftpflichtversicherung haben, ist es empfehlenswert sich schriftlich bestätigen zu lassen, dass zusätzliche Risiken die durch eine Photovoltaikanlage entstehen können, mit versichert sind. Bei einer privaten Haftpflichtversicherung wird das vermutlich nicht funktionieren aber nachfragen würde ich dennoch!

Achtung: Bei einer Photovoltaikanlage, die auf einem angemieteten Dach installiert wird, können durchaus Allmählichkeits- und Gebäudeschäden in den Versicherungsumfang aufgenommen werden. Hierzu zählt z.B das Verrotten der Dachsparren durch allmählich eintretende Undichtigkeit an den Anschraubpunkten einer Photovoltaikanlage. Hier könnte der Photovoltaikbetreiber belangt werden!

Schlussendlich ist es durchaus empfehlenswert eine Betreiberhaftpflicht abzuschließen. Sei es nur, dass sich durch einen Sturm ein Modul löst und Schaden anrichten. Das kann im besten Fall ein Auto und im ungünstigsten Fall ein Mensch sein!

 

Achtung: Entscheiden Sie sich für eine stabile Prämie

Sicher werden die Anschaffungskosten für eine Photovoltaikanlage in Zukunft sinken, alleine durch Steigerung des Produktionsvolumens und durch die Senkung der Einspeisevergütung. Dennoch ist es nicht ratsam Versicherungen anzuschließen, die sich an die aktuellen Preise angleichen können! Wenn also mit geringeren Anschaffungskosten für Photovoltaikanlagen zu rechnen ist, muss man von Versicherungen abraten, deren Prämie dynamisch an übliche Preisindizes gekoppelt ist. Langfristig hätte das eine Überversicherung und eine steigende Belastung zur Folge.

Tipp: Entscheiden Sie sich also möglichst für Versicherungen mit gleichbleibenden Prämien.

 

 

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