Photovoltaik Förderung 2012
Einspeisevergütungen Solarstrom Deutschland
Nachfolgend finden Sie einige Tabellen, die Ihnen die neue Situation der Photovoltaikförderung 2012, bzw. der Einspeisevergütung für Solarstrom im Jahr 2012 näher zu bringen.
| Inbetriebnahme | Degression zum Vorjahr | Einspeisevergütung |
| 2008 | 5,00% | 46,75 Cent je kWh |
| 2009 | 8,00% | 43,01 Cent je kWh |
| 2010 | 9,00% | 39,14 Cent je kWh |
| 01.07.2010 | 13,00% Sonderkürzung | 34,05 Cent je kWh |
| 01.10.2010 | 3,00% Sonderkürzung | 33,03 Cent je kWh |
| 01.01.2011 | 13,00% | 28,74 Cent je kWh |
| 01.01.2012 | 15% | 24,43 Cent je KWh |
| Inbetriebnahme | Degression zum Vorjahr | Einspeisevergütung |
| 2008 | 5,00% | 44,48 Cent je kWh |
| 2009 | 8,00% | 40,91 Cent je kWh |
| 2010 | 9,00% | 37,23 Cent je kWh |
| 01.07.2010 | 13,00% Sonderkürzung | 32,39 Cent je kWh |
| 01.10.2010 | 3,00% Sonderkürzung | 31,42 Cent je kWh |
| 01.01.2011 | 13,00% | 27,36 Cent je kWh |
| 01.01.2012 | 15% | 23,26 Cent je kWh |
| Inbetriebnahme | Degression zum Vorjahr | Einspeisevergütung |
| 2008 | 5,00% | 43,99 Cent je kWh |
| 2009 | 8,00% | 39,58 Cent je kWh |
| 2010 | 11,00% | 35,23 Cent je kWh |
| 01.07.2010 - 31.09.2010 | 13,00% Sonderkürzung | 30,65 Cent je kWh |
| 01.10.2010 - 31.12.2010 | 3,00% Sonderkürzung | 29,73 Cent je kWh |
| 2011 | 25,87 Cent je kWh | |
| 2012 | 15% | 21,98 Cent je kWh |
| Inbetriebnahme | Degression zum Vorjahr | Einspeisevergütung |
| 2009 | 8,00% | 33,00 Cent je kWh |
| 2010 | 11,00% | 29,37 Cent je kWh |
| 01.07.2010 - 31.09.2010 | 13,00% Sonderkürzung | 25,55 Cent je kWh |
| 01.10.2010 - 31.12.2010 | 3,00% Sonderkürzung | 24,79 Cent je kWh |
| 01.01.2011 | 13,00% | 21,57 Cent je kWh |
| 01.01.2012 | 15,00% | 18,33 Cent je kWh |
Einspeisevergütungen für Freiland- und Freiflächenanlagen. **
| Inbetriebnahme | Degression zum Vorjahr | Einspeisevergütung |
| 2009 | 8,00% | 31,94 Cent je kWh |
| 01.01.2010 - 30.06.2010 | 11,00% | 28,43 Cent je kWh |
| 01.07.2010 - 30.09.2010 | 15,00% | 24,17 Cent je kWh |
| 01.01.2011 |
**Freilandanlagen auf Ackerflächen erhalten seit dem 01.07.2010 gar keine Förderung mehr.
Bleiben PV-Anlagen auch trotz der Degression eine gute Investition, lesen Sie du diesem Thema aktuelle News hier auf der Seite
Vergütungen ab 01.01.2012 für den Eigenverbrauch 2012
| Leistung der Anlage | Eigenverbrauch anteilig bis 30 % | Eigenverbrauch anteilig über 30 % |
| bis einschl. 30 kWp | 8,05 ct | 12,43 ct |
| > 30 bis einschl. 100 kWp | 6,85 ct | 11,23 ct |
| > 100 bis einschl. 500 kWp: | 5,60 ct | 9,98 ct |
Vergütungssätze für Eigenverbrauch 2012 nach EEG Paragraf 33 Absatz 2. Für Strom aus Anlagen nach Absatz 1 mit einer installierten Leistung bis zu einschließlich 500 Kilowatt besteht ein Anspruch auf Vergütung, soweit der Anlagenbetreiber oder Dritte den Strom in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Photovoltaikanlage selbst verbrauchen, dies nachweisen und der Strom nicht durch ein Netz durchgeleitet wird. Für diesen Strom verringert sich die Vergütung nach Absatz 1
- um 16,38 Cent pro Kilowattstunde für den Anteil dieses Stroms, der 30 Prozent der im selben Jahr durch die Anlage erzeugten Strommenge nicht übersteigt, und
- um 12,00 Cent pro Kilowattstunde für den Anteil dieses Stroms, der 30 Prozent der im selben Jahr durch die Anlage erzeugten Strommenge übersteigt.
Verringert sich die Einspeisevergütung nach Satz 2 auf einen Wert kleiner Null, entfällt der Vergütungsanspruch nach Satz 1. Die Sätze 1 und 2 gelten vorbehaltlich einer Rechtsverordnung auf Grund von § 64f Nummer 2a nur für Strom aus Anlagen, die vor dem 1. Januar 2014 in Betrieb genommen wurden.
Ab 1. Januar 2012 sinkt die Vergütung für Dachanlagen um 15 %. Außerdem wird die Eigenverbrauchsregelung stärker ausdifferenziert und gilt dann für Gebäudeanlagen bis 500 kWp.
Neuregelung der Photovoltaik-Förderung
Freitag, den 30. März 2012 um 18:38 Uhr
Kürzung der Photovoltaik-Förderung mit Nachbesserungen nun beschlossen. Der Bundestag hat beschlossen, die Photovoltaik Förderung für neue PV-Anlagen stark zu senken. Als im Februar bekannt wurde, dass die Kürzung bei der Photovoltaik Förderung vorgezogen und verstärkt werden soll, war der Aufschrei groß. Nach dem gestrigen Beschluss, der sich inhaltlich nicht wesentlich verändert hat, soll das entgegenkommen darin liegen die Photovoltaik Förderung bei manchen Anlagentypen weniger kurzfristig in Kraft treten zu lassen.
Photovoltaik Förderung auf Talfahrt
Samstag, den 25. Februar 2012 um 16:00 Uhr
Photovoltaikanlagen lohnen sich aber weiterhin!
Selbst wenn die Photovoltaik-Förderung tatsächlich gekappt wird - es beibt nach wie vor lohnenswert sich eine Solar- oder Photovoltaikanlage zu installieren.
Um die Energiewende realistisch werden zu lassen, müssen heute die Weichen gestellt werden! Der Umweltminister Norbert Röttgen spricht gerne von Effizienz als intelligentester alles Möglichkeit, den Ausstieg aus der Atomenergie schnell zu schaffen und den Ausbau der ErneuerbarenEnergien zügig anzugehen. Mit den Beschlüssen zur Photovoltaik Förderung und zu den Energiesparplänen der EU torpediert Röttgen Seite an Seite mit seinem Kabinettskollegen Philipp Rösler seine eigenst aufgestellten Vorgaben.
Photovoltaik Förderung
Wenn man von einer Kürzung der Einspeisevergütung um 20 % und mehr redet, hört sich zunächst krass an. Es sollte sich aber durch einen rasant nach unten bewegenden Photovoltaik-Anlagen-Preis stark relativieren. Die Renditen für die Photovoltaik-Betreiber werden zwar beschnitten, doch durch die günstigeren Preise für Photovoltaikanlagen, sollte es sich nach wie vor lohnen eine Photovoltaik-Anlage zu bauen! Der Photovoltaik-Zubau hat nun kein Ende gefunden! Durch den, von dieser Maßnahme ausgehenden zeitlichen Druck, werden schneller mehr Photovoltaikanlagen ans Netz gehen. Es gilt: Je früher, desto höher ist die Einspeisevergütung!
Photovoltaik-Förderung soll ab März zusammen gestrichen werden
Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 16:22 Uhr
Berlin - Die Bundesregierung will die Photovoltaik Förderung früher und krasser kürzen als bisher geplant. Das wurde heute (Donnerstag 23.02.2012), wie angekündigt auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Herr Philipp Rösler (Wirtschaftminister FDP) und Norbert Röttgen (Umweltminister CDU) bekannt gemacht. Die Kürzungen könnten durchaus schon ab dem 9. März greifen, so heißt es im gemeinsamen Konzept von Umwelt- und Wirtschaftsministerium. Außerdem wurde von der schwarz-gelben Regierung eine grundsätzlichem Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) angedeutet. Norbert Röttgen kündigte an, dass künftig nur noch 90 % des Stroms voll zu garantierten Preisen abgenommen werden, bei Photovoltaik Kleinanlagen sogar nur 85 %. Der Rest des produzierten Solarstroms muss selbst verbraucht oder vermarktet werden. Neue Photovoltaikanlagen mit mehr als zehn Megawatt Leistung werden gar nicht mehr gefördert. Philipp Rösler sprach von einem Systemwechsel und lobte dies als ersten Schritt zu einer Marktintegration der Photovoltaik.
Photovoltaik-Förderung soll bis zu 30 Prozent gekürzt werden!
Donnerstag, den 23. Februar 2012 um 12:22 Uhr
Pressekonferenz von Röttgen und Rösler am 23.02. um 12:30 Uhr angekündigt
Philipp Rösler (Bundeswirtschaftsminister FDP) und Norbert Röttgen (Bundesumweltminister CDU) beabsichtigen nach Medienberichten sowie Informationen aus Regierungs- und Branchenkreisen, die Solarstrom-Einspeisevergütung um 20 bis 30 Prozent zu kürzen. Die ursprünglich für Juli geplante Degression/Senkung der Einspeisevergütung soll nach den Plänen der Minister schon am 1. April vollzogen werden.
Zusätzlich soll die staatlich garantierte Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaikanlagen auf maximal 90 Prozent begrenzt werden, Details wollen die Minister in einer gemeinsamen Pressekonferenz am 23.02.2012 vorstellen.
EEG 2012 besteht auf Einspeisemanagement
Einspeisemanagement als Voraussetzung! Aufgrund des extremen PV-Zubaus gehört die Integration der dezentralen und fluktuierenden Stromerzeuger in das bestehende Stromverteilnetz derzeit zu den wichtigsten Aufgaben. Mit der Novellierung des EEG (Erneuerbare-Energie-Gesetzes) zu Beginn des Jahres 2012 macht der Gesetzgeber ein Einspeisemanagement für alle neuen PV-Anlagen zur Voraussetzung. Der erforderliche technische Aufwand und die Pflicht zum Nachrüsten von Altanlagen unterscheiden sich je nach Größenordnung der Photovoltaikanlage.
























