Biogasanlagen
Funktionsweise der Biogasanlage
Die technische Funktionsweise einer Biogasanlage beruht auf einem uralten Prozess. In einem Vorlagebehälter, der beispielsweise ein Volumen von 5 m³ hat, werden regelmäßig verschiedene Rohstoffe eingebracht. Bei diesen Rohstoffen handelt es sich üblicherweise um:
- Bioabfall
- Gülle
- Fette
- Mais
- Korn
Diese Stoffe werden als nachwachsende Rohstoffe bezeichnet (NawaRo) und computergesteuert mit einem Schnecken-Vorschubsystem in den Fermenter, der gasdicht verschlossen ist, eingebracht. Durch bakterielle Gär- und Fäulnissprozesse entsteht so Biogas. Dieses Biogas besteht ca. zu 75% aus Methan die Restlichen ca. 25% unterteilen sich in Kohlendioxid, Stickstoff, Wasserstoff, Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Sauerstoff und Wasserdampf.
Zusammenfassung der Funktionsweise der Biogasanlage
Bei der Biogasanlage das durch anaeroben Abbau von organischem Material erzeugte Biogas in einem BHKW genutzt. Beim anaeroben Abbau der Ausgangsstoffe werden erst mal unter anderem hoch- molekulare Verbindungen in niedermolekulare Verbindungen zerlegt (Fette zu Fettsäuren und Glycerin hydrolysiert). Bei Biogas ist ein mit Wasserdampf gesättigtes Gasgemisch. Organische Stoffe werden z.B. in der Natur, z.B. in einem See oder einem Sumpf ebenfalls entsprechend "vergärt" zu Biogas. Dieses Biogas hat einen Heizwert von ca. 200 Joule pro m3. Biogas besteht zu ca. 75 % aus Methan, und zu ca. 25 % aus Kohlendioxid. Geringe Mengen anderer Gase und Spuren sind ebenfalls enthalten.
Einsatz der Biogasanlagen
Biogasanlagen lassen super in einen landwirtschaftlichen Betrieb eingliedern und sind dann dank des EEG Erneuerbare-Energien-Gesetzes für die Landwirte ein zweites finanzielles Standbein.


















