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An Außenoberflächen von beheizten Gebäuden gilt:
· helle Farben weisen auf warme, schlecht "isolierte" Flächen hin · dunkle Farben weisen auf kalte, gut "isolierte" Flächen hin.
Anwendungsgebiete für die Thermografie im Bausektor: Im Wesentlichen gibt es drei Anwendungsgebiete für die Thermografie im Bausektor:
Wärmetechnische Bestandsaufnahme
-Untersuchungen zur flächigen Analyse der Wärmeverluste durch Bauteile wie Wände, Fenster, Dächer u.a.
-zerstörungsfreie Analyse eines Wandaufbaus (z.B. Sichtbarmachen von verputztem Fachwerk)
-Durch eine gesamtheitliche Betrachtung eines Gebäudes (Thermografie und Energiediagnose) wird
gewährleistet, dass Sanierungsmaßnahmen sich nicht zu Fehlinvestitionen entwickeln.
Was ist wichtig für eine Thermografie
(nach oben)Damit die Thermografie eines Hauses den wärmetechnischen Zustand der Bauteile richtig zeigt, müssen bestimmte Bedingungen erfüllt sein:
Thermografieren von außen kann man nur im Winter und bei Nacht, genauer bei Außentemperaturen unter +5°C und ohne Sonneneinstrahlung. Die Sonneneinstrahlung verfälscht nämlich die Aussagen des Thermogramms, da durch die Sonne Wände und Dächer aufgeheizt werden. Das Haus sollte in der Nacht, in der thermografiert wird, gleichmäßig beheizt sein. Alle Fenster sollten 2 - 3 Stunden vorher geschlossen sein. Hinterlüftete Fassadenflächen werden von innen untersucht, ebenso die ziegelgedeckten und damit ebenfalls hinterlüfteten Dachflächen. Die Fassaden sollten zugänglich und sichtbar sein. Auch mit einer Thermo-Kamera kann man nicht durch Büsche und Bäume hindurchsehen.


















