Schichtenspeichertechnik
Schichtung oder Schichtenspeicherung
im Speicher bei thermischen Solaranlagen
Bei der Solarthermie ist der entscheidende Faktor immer die Speichertechnik im Hinblick auf die Schichtung oder Schichtenspeicherung innerhalb des (Schichten-) Speichers.
Zu den Hauptbestandteilen einer Solaranlage gehört die Kollektoranlage, eine Solarsteuerung in der sich die Solarregelung und die Solarpumpe befindet und der Speicher der hoffentlich eine gute Schichtenspeichertechnik beinhaltet.
Die Solarregelung lässt sich auf die Bedürfnisse einstellen. Ein einstellbarer Faktor ist z.B. die Temperaturdifferenz (ΔT) zwischen der Solarkollektoranlage und Umgebungstemperatur des Solarwärmetauschers bei der die Pumpe eingeschaltet wird. Meist wird hier 10 Kelvin (K) eingegeben.
D.h. sobald die Kollektoren 10 Kelvin (K) (oder 10°C) wärmer sind, als die Temperatur im Speicher in der Umgebung des Solarwärmetauschers, ist genug Energie da, um den Strom den die Solarpumpe im Betrieb benötigt, über Sonnenenergie zu erzielen. Erst jetzt ist es sinnvoll die Anlage in Betrieb zu nehmen.
Wenn also die Kollektoranlage im Winter 40°C aufweist müsste der untere Bereich des Speichers 30°C haben, damit die Solaranlage überhaupt läuft.
Aus dem Grund ist die Schichtenspeichertechnik von großer Wichtigkeit. Nur wenn die Schichtung perfekt funktioniert, kann ein Solarsystem effektiv arbeiten. Schichtenspeicherung bedeutet, dass man trotz der hohen Temperatur im oberen Bereich des Speichers, eine niedrige Temperatur im unteren Teil des Speichers bereit hält um hier schon niedrige Temperaturen von der Solaranlage im Winter einspeisen zu können.
Schichtenspeicher gibt es viele, aber eine thermische Schichtung wirklich perfekt umsetzen können nicht wirklich viele Speicher.


















