Brennstoffzellen-Heiztechnik
Antworten Wärmepumpen
Das Infoportal
für Brennstoffzellen
und Erneuerbare Energien

Bis zu 4 Angebote von Fachfirmen aus Ihrer Region - Ihr Preisvergleich

Angebote Preisvergleich anfordern

 

Jetzt auf das entsprechende Thema klicken
und Angebote für einen Preisvergleich erhalten!

Antworten Wärmepumpen

E-Mail Drucken PDF

Fragen und Antworten zum Thema Wärmepumpe

 

 

Ist die Wärmepumpe nicht eine verkappte Stromheizung?
Welche Wärmequelle soll ich wählen?
Förderungen für Wärmepumpe?
Wie funktioniert die Wärmepumpe?
Lautstärke der Wärmepumpe?
Kosten einer Wärmepumpe?
Worauf sollte ich achten wenn ich eine Wärmepumpe anschaffen möchte?
Muss Fußbodenheizung haben, um eine Wärmepumpe sinnvoll einsetzen zu können?
Kann ich mit der Wärmepumpe auch kühlen?

 

 

Ist die Wärmepumpe nicht eine verkappte Stromheizung?

 

Jede Heizung ist auf Strom angewiesen. Es hängt stark davon ab wie eine Wärmepumpe ausgelegt ist, welche Wärmequellen und welche Wärmeabgabesysteme zum Einsatz kommen.

Hier mangelt es oft an dem Know-How der Firmen. Die Wärmepumpe nutzt Strom zum Antrieb des Verdichters, der den Kältekreislauf am Laufen hält.

 

Eigentlicher Zweck der Wärmepumpe ist jedoch der Gewinn von Umweltwärme; hierfür wird die Verdichterenergie benötigt. Allerdings macht der Strom, der den Verdichter und Sole-, Grundwasserpumpe oder Ventilatoren zur Umwälzung der Wärmequellenkreise antreibt, lediglich ein Viertel der gewonnenen Heizwärme aus. Die Forschung auf dem Gebiet der Wärmepumpen führt ständig zu effektiveren Maschinen. Abschließen kann man sagen, eine Wärmepumpe kann eine gute Entscheidung sein! Bei falscher zusammenstellung/Auslegung kann es aber passieren, dass der Stromverbrauch deutlich ansteigt!

 

Welche Wärmequelle soll ich wählen?

 

(nach oben)

Diese Frage ist ohne Kenntnis der speziellen Vor-Ort-Verhältnisse nicht ohne Weiteres zu beantworten. Generell jedoch gilt: Eine Wärmequelle mit ganzjährig nahezu konstanter Temperatur (Grundwasser und Erdwärme mit Vertikalkollektoren) liefert unabhängig von der Außentemperatur genügend Wärme, ohne eine zweite Wärmequelle (meist elektr. Heizpatrone) zu benötigen. Damit ist ein effektiver Betrieb der Wärmepumpe und ein preiswertes Heizen gewährleistet. Andererseits hat die Wärmequelle Luft auch Ihren Charme, wenn man eine Vollkostenrechnung anstellt. Der weniger effektive Betrieb gegenüber erdgekoppelten Wärmepumpen wird u. U. durch vermiedene Investitionskosten wettgemacht, denn es entfällt die Erschließung der Wärmequelle. Ein Mittelweg stellt der Horizontalkollektor dar. Hier kann bei der Erschließung der Wärmequelle Erdreich selbst Hand angelegt werden: Das spart Geld. Allerdings ist hier Fläche von Nöten, die in etwa dem Doppelten der zu beheizenden Fläche entspricht.

 

Förderungen für Wärmepumpe?

 

(nach oben)

Ja. Der Bund fördert die Wärmepumpe. Die Bundesländer haben verschiedene Förderungen aufgelegt. Auch einige Energieversorger versüßen Ihren Kunden die Anschaffung einer Wärmepumpe einerseits mit Zuschüssen und andererseits mit speziellen günstigen Wärmepumpentarifen. Wir empfehlen Ihnen sich bei den für Förderungen zuständigen Stellen Ihres Bundeslandes sowie Ihrem Energieversorger zu informieren.

 

Muss ich die Wärmepumpe genehmigen lassen?

 

(nach oben)

Nein. Lediglich bei der Erschließung der Wärmequelle Grundwasser und Erdreich (vorzugsweise Vertikalkollektor) bestehen einige zuständige Ämter (Untere Wasserbehörde bei den Landkreisen) auf der Erteilung einer Wasserrechtlichen Genehmigung. Ihr Wärmepumpen- oder Brunnenbaufachbetrieb kennt sich damit aus und hilft Ihnen weiter.

 

Wie funktioniert die Wärmepumpe?

 

(nach oben)

Vereinfacht gesagt: Wie eine Klimaanlage oder ein Kühlschrank. Die Hauptaggregate einer Wärmepumpe sind: die beiden Wärmetauscher (Kondensator und Verdampfer), der Verdichter und das Entspannungsventil. Der aus diesen Komponenten bestehende Kältekreis ist mit einem Medium, dem Kältemittel befüllt. Der Kältekreis erzeugt -wie der Name schon sagt- Kälte, damit Wärme aus der Umwelt am Verdampfer aufgenommen werden kann. Auf der anderen Seite des Kreislaufs (Kondensator) gibt das Kältemittel diese Wärme an die Heizung ab, nachdem der Verdichter es auf Heiztemperaturniveau "gepumpt" hat. Das Entspannungsventil mindert den Druck des Kältemittels, das sich dadurch abkühlt. Der Kreislauf beginnt von vorn.

 

Lautstärke der Wärmepumpe?

 

(nach oben)

Natürlich unterscheiden sich die Wärmepumpen bei den Schallemissionen bauartbedingt etwas, aber als Richtwert kann gelten: Zirka 50 dB(A). Das ist eine Größe, die in unmittelbarer Nähe nur noch als leises Brummen wahrgenommen wird. Eine Wärmepumpe ist, sofern keine Schallbrücken bestehen, im Haus nicht zu hören.

 

Kosten einer Wärmepumpe?

 

(nach oben)

Eine Frage, die pauschal nicht zu beantworten ist. Prinzipiell ist davon auszugehen, dass die Wärmepumpe deutlich teurer als ein konventioneller Wärmeerzeuger ist, andererseits aber auch Investitionskosten (Öltanks, Gasanschluss, Schornstein) beim Neubau gespart werden. Teurer macht die Wärmepumpe die Erschließung der Wärmequelle. Hierbei können aber durch Eigenleistungen bei der Verlegung von Horizontalkollektoren oder die Wahl der Wärmequelle Luft Investitionskosten gespart werden.

 

Worauf sollte ich achten wenn ich eine Wärmepumpe anschaffen möchte?

 

(nach oben)

Lassen Sie nach Möglichkeit alles (Wärmequelle, Wärmepumpe, Wärmesenke Heizkreise) aus einer Hand planen. Das Wärmepumpensystem ist ein sensibler Mechanismus, der nur dann gut funktioniert, wenn alle Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sind.
Planen Sie die Heizkreise mit hohem Volumenstrom und niedriger Vorlauftemperatur (vorzugsweise Fußbodenheizung). Begrenzen Sie die Spreizung zwischen Vor- und Rücklauf auf 5...10 K.
Lassen Sie sich vom Anbieter Referenzobjekte benennen und sprechen Sie mit den Betreibern.
Sprechen Sie mit Ihrem Energieversorger über die günstigsten Tarife und Förderungen. Oft beinhalten die Sonderpreise Abschaltungen zu Spitzenzeiten. Unter Umständen muss die Wärmepumpenanlage dafür separat ausgelegt werden. Nehmen Sie eine Bundes- oder Landesförderung in Kauf, muss in aller Regel die Beantragung und die Genehmigung vor dem Kauf bzw. der Fertigstellung gelaufen sein, ansonsten kann es passieren, dass die Anlage nicht gefördert wird. Beachten Sie auch das Kumulationsverbot, nach dem die öffentliche Hand nicht doppelt fördert.

 

Muss Fußbodenheizung haben, um eine Wärmepumpe sinnvoll einsetzen zu können?

 

(nach oben)

Nicht unbedingt. Für die Effizienz einer Wärmepumpenanlage ist eine geringe Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle (Erde, Grundwasser, Luft) und Wärmesenke (Heizkreise) erforderlich. Je kleiner der Temperaturunterschied, umso weniger Strom benötigt die Wärmepumpe zum Heizen. Deshalb ist die Wärmepumpe in Verbindung mit Heizkörpern nicht unbedingt von Vorteil bis hin zu nicht empfehlenswert. Sollten Sie dennoch Heizkörper anschließen wollen, sollten Sie diese auf eine maximale Vorlauftemperatur von 45 Grad Celsius drosseln.

 

Kann ich mit der Wärmepumpe auch kühlen?

 

(nach oben)

Ja, mit der Wärmepumpe kann zur Kühlung eingesetzt werden.
Insbesondere die sogenannte "stille Kühlung" nutzt die im Sommer relativ kalte Wärmequelle (Erdreich, Grundwasser), um die Heizkreise abzukühlen und damit die Räume zu klimatisieren. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass auch hier Strom verbraucht wird.


(nach oben)

 

 

 

Zurück

 

Werbung

Suchen

Solarrechner

Photovoltaikrechner, Solarrechner

Anzeigen

Holzpellets

Holzpellets Preis

Pelletspreis berechnen und den günstigsten Anbieter finden.
Pellets Preise

Ihr Eintrag

Kostenlos ins Verzeichnis eintragen.

 

 

Wir möchten uns an der Stelle dafür entschuldigen, dass die Informationen teilweise nicht korrekt, nicht auf dem neusten Stand sind. Wir sind derzeit damit beschäftigt alle Seiten neu aufzubauen und alle Informationen zu überarbeiten. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

© Michael Hilß, Brennstoffzellen-heiztechnik.de
All rights reserved.