PAFC-Brennstoffzelle

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Erklärung zu den Brennstoffzellen-Typen

PAFC-Brennstoffzelle (Fuell Cell)PAFC-Brennstoffzelle

 

-PAFC bedeutet Phosphor Acid Fuel Cell -Die Phosphorsaure Brennstoffzelle.

-Der Verwendete Elektrolyt: konz. H3PO4

-Die Temperatur: 130-220 °C

-Wirkungsgrad 40 %

-Anodengase: Wasserstoff (Methan) Das Wasserstoff wird über den Prozess der Reformierung gewonnen.

-Einsatzmöglichkeiten: Blockheizkraftwerke und Kleinkraftwerke

-Leistung: 11 MW

Anwendung und Funktion der PAFC

Aus Sicht der Experten ist die PAFC für stationäre Anwendungen zur Strom- und Wärmeerzeugung am besten geeignet. Hier werden Anlagen im Bereich ab 200kW bis hin zum MW - Bereich in Frage kommen.

Schon jetzt werden große Stückzahlen der PAFC gebaut und installiert.

Wie bei den meisten Brennstoffzellentypen trägt auch diese Ihren Namen aufgrund ihres Elektrolyten! Zum Einsatz kommt hier  konzentrierte, fast wasserfreie Phosphorsäure H3PO4. Diese arbeitet bei einer Betriebstemperatur von etwa 200 °C und gehört deshalb zu den Mitteltemperatur- Brennstoffzellen. Die PAFC ist mit 11 MW die leistungsstärkste Brennstoffzelle.

Bei der Phosphorsaure Brennstoffzelle können auch flüssige Kohlenwasserstoffe als Brenngase benutzt werden. Meistens wird sie mit Wasserstoff aus reformiertem Erdgas und Luftsauerstoff betrieben.

Die Phosphorsäure wird nicht als Flüssigkeit durch die Zelle gepumpt, wie das bei der AFC der Fall ist, sondern sie wird in einem porösen Kunststoffvlies aufgesaugt und somit zwischen die Elektroden gebracht. Als Elektroden dienen kunststoffgebundene Kohlematerialien, die mit katalytisch aktiven Edelmetallpartikeln (Gold, Platin) belegt sind.

Die Phosphorsaure Brennstoffzelle hat zwar nicht den höchsten Wirkungsgrad, dennoch ist Sie was den Entwicklungsstand angeht die führende aller Brennstoffzellenarten.

 

 

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