Energiesparen mit Pellets

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Energiesparen mit einer Pelletsheizung

CO2-Freies Heizen mit einer Pelletsheizung. Bei Pellets oder überhaupt bei der Holzverbrennung, hat man die Gewissheit, dass ein Baum bevor er gefällt wurde, schon eine Menge CO2 (Kohlendioxid) in Sauerstoff umgewandelt hat und darüber hinaus würde beim Verrotten eines Baumes ebenso viel CO2 entstehen, wie bei der Verbrennung, deshalb ist die Beheizung eines Hausen mit Holz - CO2-Frei! Eine reine Holzheizung bringt das Problem der Beschickung mit sich, was bei einer Pelletheizung perfekt gelöst ist. . Reine Holzheizungen, ob nun Holzbrennstoffkessel oder Holzvergaserkessel, müssen ständig betreut werden. Am Tag muss 1-5 Mal Holz nachgelegt werden.

Je nach Dimensionierung des Puffervolumens (Pufferspeicher,

pelletskessel pesol

Zentral- oder Kombispeicher) kann man dafür sorgen, dass selbst im tiefsten Winter nur noch 1-3 Mal

aufgelegt werden muss. Die einzige Möglichkeit, die Heizung unbeaufsichtigt zu lassen, ist der Einsatz

einer Weiteren Heizquelle, sei es eine Gas-, Öl-, Strom-, oder Wärmepumpenheizung oder zumindest

einen Frostwächter!

Hier wird die Revolution einer httPelletheizung klar! Hier besteht die Möglichkeit der Automatischen Beschickung. Dies ist entweder über einer Förderschnecke oder ein Saugmechanismus möglich. Pelletsheizungen eignen sich besonders für Ein- und Zweifamilienhäuser (10-35 kW), aber auch für größere Häuser oder ganze Wohnanlagen, die von mehreren in Reihe geschalteten Pelletsheizungen versorgt werden können. Hier kommen immer öfter auch Pelletsanlagen als Nahwärmeheizungen zum Einsatz!

Pellet - engl. Bällchen oder Kügelchen. Es handelt sich hier mehr um gepresste Stift ist aus Holz (Als Rohstoff für die Pelleterzeugung dienen Hobel und Sägespäne, welche in der holzverarbeitenden Industrie als Nebenprodukt in großen Mengen anfallen.), Torf, Stroh oder Restwerte aus Abfällen von Getreidemühlen) in Zylinderform. Die Pellets werden in Durchmessern von 6 mm hergestellt und sind 5 bis 30 mm lang (Auch hier gibt es DIN-Normen wie die DIN-Plus und ENplus). Pellets haben ein Schüttgewicht von 650 kg/rm (0,65 kg/l). Optimal trocken bei einer Restfeuchtigkeit von max. 8 – 10 % spenden sie Wärme von ca. 4,9 kWh/kg das sind 4.200 kcal/kg. Um die Konsistenz zu verbessern werden hier Bindemittel eingesetzt. Mehr zum Thema Pellets Preis hier.

Für die Lagerung der Holzpellets können Sie z.B. den frei gewordenen Öl-Tankraum nutzen. Oder bei einem Neubau den nötigen Platz je nach Größe und Energiebedarf einplanen!
Für die Beschickung einer Holzpelletsheizung (oder auch Holzpelletheizung, hier ist man sich noch nicht einig! :-)) gibt es unterschiedliche Techniken, zwei davon haben wir ja schon kennen gelernt. Eine weitere, eher unverbreitete Variante die speziell für die Pellets-Verbrennung entwickelte Fallschachtfeuerung. Hier rutschen die Pellets über eine Fallrinne in einen Brennertopf.

Eine Pelletheizung ist zwar nicht die günstigste Variante, doch unterm Strich oft die sinnvollste Art der Beheizung. Der Preis ist der etwa doppelt so hoch, wie ein konventionelles Heizsystem, ca. 13.000- 15.000,- € für Pelletskessel (weiterführende Infos) und -brenner mit Fördersystem zuzüglich der Kosten für einen Speicher und Anschlussmaterial (die Preise können sich regional unterscheiden). Hier einen Preisverleich für eine Pelletheizung anfordern.

Ihr Michael Hilß
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