Der ländliche Raum profitiert von der EEG-Umlage

Samstag, den 01. Februar 2014 um 21:46 Uhr
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Der ländliche Raum profitiert von der EEG-Umlage

 

 

Nach einer aktuellen Studie sind vor allem die ländlichen Regionen in einigen Teilen Deutschlands die Gewinner der Energiewende. Das Thünen-Institut in Braunschweig analysierte für das Jahr 2011 verlässliche Zahlen auf der Grundlage der regionalen Verteilung, sowie der Einspeisevergütungen und der EEG-Umlage.

 

Die Installation einer Photovoltaikanlage zahlt sich in ländlichen Gebieten aus

 

Mit einer EEG-Umlage in Höhe von 19,4 Milliarden Euro im Jahre 2013 wurde ein neuer Rekord aufgestellt. Exakte Zahlen liegen nunmehr für das Jahr 2011 vor, ermittelt vom renommierten Thünen-Institut. Dr. Reiner Plankl vom Institut weist jedoch darauf hin, dass "die räumlichen Auswirkungen der Energiewende sehr unterschiedlich sind". In den dünn besiedelten und industriearmen Bundesländern wie Schleswig-Holstein und Brandenburg war die EEG-Umlage mit 400 Euro pro Kopf der Bevölkerung am höchsten. Ländliche Kreise mit wenigen Einwohnern, wie Prignitz im Osten oder Rottal-Inn in Bayern, kamen sogar auf durchschnittlich 531 Euro pro Kopf. Das heißt, den ländlichen Regionen sind 2011 etwa 6,8 Milliarden Euro mehr an Vergütungen nach dem EEG ausgezahlt worden, als Sie an Umlagen leisten mussten. Die Tendenz ist steigend. Gewinner sind eindeutig Landwirte, die eine Photovoltaikanlage auf ihrem Dach installiert haben und ihr Land Windkraftbetreibern zur Verfügung stellen. 2011 kamen 17% der Strommengen nach dem EEG aus der Landwirtschaft.

 

Landwirte verbrauchten in 2011 halb soviel Strom, wie sie produziert haben - Potential noch nicht ausgeschöpft

 

73,5% produzierten 2011 die ländlichen Regionen an Strom durch eine Photovoltaikanlage, Biogas und Windenergie. Dafür wurden 68,5% der Einspeisevergütungen nach dem EEG ausgeschüttet. Immer noch werden jedoch in den städtischen Regionen anteilsmäßig mehr Photovoltaikanlagen installiert, deren Einspeisevergütung in das öffentliche Stromnetz nach dem EEG höher ist. Die Studie ergab zudem, dass in Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen, Hessen und dem Saarland, sowie in den Stadtstaaten, das Potential noch lange nicht ausgeschöpft ist. In den drei vorgenannten Bundesländern liegen die Werte mit 90 Euro je Einwohner an EEG Einspeisevergütungen niedrig. Bislang wird nur in Gebieten mit dünn besiedelter Bevölkerung überproportional viel erneuerbare Energie durch Biogas, eine Photovoltaikanlage oder Windenergie erzeugt. Überzeugen Sie sich von den Vorteilen und welche Voraussetzungen für die Installation einer Photvotaikanlage gegeben sind. Wir bieten Ihnen mit unserem kostenlosen Solarrechner und dem Preisvergleich schnell und unverbindlich eine Übersicht. http://www.brennstoffzellen-heiztechnik.de/photovoltaik-preisvergleich.html . Und http://www.brennstoffzellen-heiztechnik.de/sonnenenergie/photovoltaik-hauptmenue/727-solarrechner.html#Photovoltaikrechner-Solarrechner.

 

Autor:

Corinna Hübener