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Photovoltaik - Photovoltaikanlage im Brandfall
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Photovoltaik - Photovoltaikanlage im Brandfall

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Photovoltaik

Die Photovoltaikanlage im BrandfallPhotovoltaikanlage im Brandfall

 

Gefahren die von einer Photovoltaikanlage im Brandfall ausgeht. Ein stark diskutiertes Thema - Photovoltaik auf dem Dach und das Gebäude brennt - Mit welchen Gefahren ist zu rechnen und welche sonstigen Gefahren gibt es die von einer Photovoltaikanlage ausgehen.

 

 

Gefahren für die Feuerwehr Einsatzkräfte

 

Im Falle des Brandes eines Hauses das eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, können sich für die Feuerwehr Einsatzkräfte folgende gefährliche Situationen ergeben:

 


•    Giftige Gase - Beim Brand entstehen giftige Gase. Durch die Verbrennung der in einer PV-Anlage verwendeten Werkstoffe (Verbundstoffe, Isolierung von Kabeln etc.) werden diese freigesetzt.
•    Herabfallende Gegenstände - Auch durch herabfallende Gegenstände oder Anlagenteile können Einsatzkräfte gefährdet werden. Zum einen durch das Gewicht der herabfallenden Teile und zum anderen durch    

     Splitter.
     Mögliche Gefahren:
     -Absturz von Modulen oder Teilen die in einer Solchen Anlage montiert wurden;
     -Einsturz des Gebäudes: Durch das Feuer wird das mit dem Zusatzgewicht der Photovoltaikanlage belastete Dach in seiner Tragfähigkeit geschwächt und kann einstürzen.

      Dies kann während des Löschversuchs oder bei  den nacharbeiten geschehen;
     -Herunterfallende Glasteile: Durch Hitzeeinwirkung kann das Sicherheitsglas der Photovoltaikmodule platzen. Die Splitterteile können weiträumig herunterfallen und bei Mensch und Tier einen großen Schaden anrichten   •    Ausbreitung des Feuers - Wie bei jedem anderen Brand, kann sich das Feuer ausbreiten. Bei einer Photovoltaikanlage kann sich diese Gefahr durch den Kamineffekt unter den Modulen potenzieren
•    Elektrizität - Die Photovoltaikanlage kann selbst nachts noch so viel Strom erzeugen, dass die Einsatzkräfte bei einem Löschversuch gefährlich verletzt werden können.

     Photovoltaikanlagen lassen sich nicht völlig stromlos schalten. Zudem können von beschädigten Photovoltaik Modulen so große Gleichspannungen ausgehen, dass gefährlichen Lichtbögen entstehen können.
•    Photovoltaikanlage wurde nicht erkannt - Wenn die Feuerwehr im Brandfall gerufen wird und nicht erkannt wurde, dass sich auf dem Dach des brennenden Gebäudes

     eine Photovoltaikanlage befindet, kann dies zu einer besonders gefährlichen Situation werden.
•    Unbekannte Spannung - Photovoltaikanlagen erzeugen Gleichstrom. Hier entstehen sehr hohe Gleichspannungen, die genaue Spannung ist vom Modultyp und der Menge,

     der in Reihe geschalteten Module abhängig. Man kann grob sagen, dass es sich Spannungen von bis zu 1000 Volt ergeben können.

     Die detaillierten Informationen hinsichtlich des Verschaltungskonzeptes liegen zumeist nicht vor. Für den Menschen können bereits Spannungen ab 120 V gefährlich werden.
•    Selbstentzündung der Photovoltaikanlage - Photovoltaikanlagen können sich zum Beispiel durch Maderbiss, Kabelschäden, Alterung, mechanische Belastung (Schnee)

     oder unsachgemäße Installation selbst entzünden. Hier können Lichtbögen oder Kurzschlüsse entstehen, die zum Brand führen könnten.
   

 

 

Gefahren für die Umwelt


Beim Brand einer Photovoltaikanlage können Giftstoffe freigesetzt werden, die die Umwelt gefährden und belasten können. Zudem kann sich das Feuer ausbreiten, das kann zur Folge haben, dass noch mehrere Gebäude Feuer fangen aber auch im Falle von Gebäuden in Nähe eines Waldes, ganze Waldstücke abbrennen können.
In Photovoltaikanlagen enthaltene Risikostoffe
Neben der Verkabelung und Dichtstoffen sowie den Kunststoffbefestigungsteilen die bei einer Verbrennung Giftstoffe freisetzen können, gibt es Module die in Photovoltaikanlagen eingesetzt werden, die noch exorbitantere Gefahren darstellen.
Neben Kunststoffen wie Polyvinylacetat, Polyethylen etc., enthalten Photovoltaikmodule oft Blei, das zur Metallisierung zum Löten eingesetzt wird. Blei ist hochgiftig. Zudem gibt es Photovoltaikmodule im Dünnschichtbereich denen hier Beachtung geschenkt werden muss. Cadmiumtellurid oder Kupfer-Indium-Selenid Dünnschichtmodule, können im Brandfall toxisches Selenoxid oder giftiges Cadmium freisetzen.

Brandfallabschaltung
Feuerwehren fordern Brandabschaltungskonzepte zum Schutz der Feuerwehr Einsatzkräfte. Bei diesen Konzepten, die es bereits erhältlich sind, wird durch einen Kurzschluss jedes einzelnen Photovoltaikmoduls die Anlagen-Spannung auf die maximale Spannung (V) eines Moduls reduziert. So wird die Gefahr für Feuerwehrleute erheblich reduziert.

 

 

Author:

Michael Hilß

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